TwitterStadtparlamentSGAnlässlich der Sitzung vom 17. Jan. 2012 des stagller Stadtparlaments gab es einen interessanten Versuch: Es wurde live aus der Sitzung getwittert. Die Idee kam von der Fachstelle Kommunikation der Stadt.

Am Nachmittag wurde das Vorhaben via einem Tweet von @SanktGallen angekündigt, um 16:03 ging es dann los.

Eine Zusammenstellung der während der Sitzung verschickten Tweets einschliesslich einiger Reaktionen (nicht vollständig) gibt es hier bei Storify. Nach Angaben der Fachstelle Kommunikation gab es knapp 30 Erwähnungen zu der Aktivität sowie ca. 20 neue Follower. Die Feedbacks enthielten neben einer positiven Resonanz vor allem auch konstruktive Kritik – Social Media eben. Insbesondere wünschten die Zuhörer mehr inhaltliche Informationen aus der Sitzung.

Das Twittern aus dem Parlament wurde als etwas Neues und als Versuch angekündigt: Glückwunsch dazu!

Aber wozu live twittern aus einer Parlamentssitzung?

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Im Juni 2012 findet zum 25. Mal die Bled eConference in Bled, Slowenien, statt. Das Generalthema lautet diesmal “eDependability: Reliable and Trustworthy eStructures, eProcesses, eOperations and eServices for the Future“.

Damit will die Konferenz einen Beitrag leisten zur Auseinandersetzung mit den Abhängigkeiten von Wirtschaft und Gesellschaft von den Informations- und Kommunikations-Technologien.  Dazu aus dem Call for Papers:

The conference theme eDependability serves as a forum to discuss design and creation of reliable and trustworthy eStructures, eProcesses, eOperations and eServices. Is the silver standard that we reached enough? What needs to be done for the gold standard? Researchers, practitioners and policy makers are invited to contribute to the eDependability theme.”

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5537457791_2dc474d7c0_oAm vergangenen Sonntag hat die die Bürgerschaft der Stadt St. Gallen über das Projekt zur Neugestaltung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt abgestimmt. Bei einer Beteiligung von 46.8% der Stimmberechtigten wurde die städtische Vorlage mit 11177 zu 9785 Stimmen abgelehnt.

Gemäss TAGBLATT hat es einen heftigen Abstimmungskampf gegeben.

Gegenwärtig wird allenthalben eine verstärkte Bürgerbeteiligung in politischen Prozessen gefordert. Als Mittel dazu werden vor allem die Werkzeuge der Social Media als geeignet angesehen, also Facebook, Twitter und Co. In diesem Kontext wird auch von ePartizipation (eParticipation) gesprochen.

In den letzten beiden Wochen vor der Abstimmung haben wir den Abstimmungskampf in den Online- und Social Media beobachtet. Nachdem die Marktplatzgestaltung etwas sehr greifbares für jeden stagller Bürger ist, lag die Vermutung nahe, dass die durchaus intensive Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern sich auch Online reflektiert.

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IntegrataStiftungDie Integrata Stiftung setzt sich für die humane Nutzung der Informationstechnologie ein und somit für die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen.

Im Rahmen der Aktivitäten der Stiftung wird regelmässig der Wolfgang-Heilmann-Preis für humane Nutzung der Informationstechnologie ausgeschrieben.  (Bericht über die Preisverleihung 2010)

Die aktuelle Ausschreibung 2011 hat das Schwerpunkt-Thema

Mehr Demokratie durch Informationstechnologie.

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5019941657_541fd55e55_bVon Michael Mörike

Die Integrata-Stiftung veröffentlicht ein eigenes Beispiel, in dem demonstriert wird, wie die IT zur Steigerung der Lebensqualität herangezogen werden kann. Dazu hat sie das Konzept eines Portals entworfen, auf dem die Bürger alle sie betreffenden Bauprojekte der öffentlichen Verwaltung diskutieren und darüber abstimmen können. Da es die Fortentwicklung unserer repräsentativen Demokratie und dabei die politische Partizipation fördern soll, wurde es vorläufig “Politparty” genannt. Es wird derzeit auf HumanIThesia, dem Portal der Stiftung diskutiert.

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iChart2Heute erschien eine Studie von PEW Internet, die aufzeigt, wie sich die US-amerikanischen Bürger im Jahr 2010  via Social Media mit Politik, Wahlen und Wahlkämpfen beschäftigt haben: “22% of online Americans used social networking or Twitter for politics in 2010 campaign“.

Von diesem 22% sind etwa 2% Twitternutzer, befragt wurden Erwachsene älter als 18 Jahre. Die Anhänger von Republikanern und Demokraten sind in etwa gleich aktiv, Anhänger der Tea Party Bewegung dagegen überdurchschnittlich Social Media affin.

Und wie nutzen die “political social media user” das Netz?
Sie entdecken z.B., was ihre Freunde wählen, informieren sich, beteiligen sich aktiv am Informationsaustausch, befreunden sich mit einem Kandidaten oder einer entsprechenden Gruppe oder gründen gar eigenen Gruppen.

Alles in allem haben sich 35% der US Amerikaner, die Social Media nutzen, so politisch engagiert – also mehr als ein Drittel. Gemäss Pew Internet sind Dreiviertel der Amerikaner Online und 61% der Onliner nutzen Social Media – also insgesamt ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, der sich via Social Media sich aktiv um Politik kümmert. Dabei sind vor allem die jüngeren (18-29 Jahre) aktiv:

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3628570395_0cdbb99d3e_bIm Mai 2010 hat die EU Kommission die Digitale Agenda zur Schaffung eines einheitlichen digitalen Wirtschaftsraums.

In dem knapp 50seitigen Bericht Eine Digitale Agenda für Europa werden insgesamt acht Aktionsbereiche vorgestellt. Diese sind 1. ein pulsierender digitaler Binnenmarkt, 2. Interoperabilität und Normen, 3. Vertrauen und Sicherheit, 4. Schneller und ultraschneller Internetzugang, 5. Forschung und Innovation, 6. Verbesserung der digitalen Kompetenzen, Qualifikationen und Integration, 7. IKT-gestützte Vorteile für die Gesellschaft in der EU und 8. Internationale Aspekte der Digitalen Agenda.

Neben der Beschreibung findet man hier auch jeweils die Auflistung mehr oder weniger konkreter Aktionen seitens der EU.

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Homepage der Challenge 2030

Homepage der Challenge 2030

Was sind die grössten Herausforderungen in Europa für Wissenschaft und Forschung im Jahr 2030?

Bei der Beantwortung dieser Frage sollen alle Bürger mit entscheiden können – das ist das Ziel der Initiative Challenge 2030. Das von der spanischen EU Ratspräsidentschaft initiierte Projekt lädt alle EU Bürger ein, bei der Definition der grössten Herausforderungen im Jahr 2030 mitzuwirken:

“What is the Citizen’s Agenda of Science and Innovation?”

Bürger haben die Möglichkeit über 14 verschiedene Themen abzustimmen. Bis heute wurden etwas mehr als 70′000 Stimmen abgegeben (Zwischenergebnis). Woher diese Themen kommen bleibt aber unklar. Und ausser den Überschriften erhät der Bürger keine weiteren Informationen zum jeweiligen Thema ausser ein kurzes Videostatement eines mehr oder weniger Bekannten, der in ca. einer Minute die jeweilige Challenge erläutert.

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OpinionSpaceEin wichtiges Element der entstehenden eSociety ist die Nutzung der modernen Mittel der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für einen effizientere, transparentere und interaktivere öffentliche Verwaltung. Der Bürger soll teilhaben können an den verschiedenen Prozessen der Bürgergesellschaft. Diese Entwicklungen bezeichnet man mit Begriffen wie eGovernment, eParticipation oder eDemocracy.

Neben den notwendigen Strategien zählt vor allem die Umsetzung. Der Einsatz moderner IKT und neuer – ‘Web 2.0′ – Medien allein reicht aber nicht, um die Bürger zum mitmachen zu motivieren. Zwar sind viele Informationen und auch Interaktionsmöglichkeiten heute bereits Online verfügbar, aber sie werden zu wenig genutzt. Die entsprechenden Anwendungen müssen entsprechend attraktiv gestaltet, einfach zu handhaben und vor allem nutzbringend sein.

Ein interessantes Projekt hat Anfang dieser Woche das US Aussenministerium gestartet: Mit dem “Opinion Space” sollen “Amerikaner wie Bewohner der restlichen Welt die Möglichkeit haben, nicht nur ihre Sorgen über aktuelle Probleme abzuladen, sondern der Regierung auch Lösungsvorschläge zu unterbreiten.” [FAZ.NET 16.3.2010] Es sind fix fünf Fragenkomplexe vorgegeben, weitere sollen monatlich dazu kommen.

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