Die Studie Zukunftsmarkt 50plus: Chancen und Herausforderungen für das Verarbeitende Gewerbe wurde jetzt vom RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. publiziert.

Aus der Ankündigung:

“Viele kleine und mittelständische Unternehmen könnten sich noch stärker auf die Bedürfnisse älterer Kunden einstellen. Oft reichen relativ einfache Anpassungen bei Design oder Ergonomie, damit das Angebot auch reife Kunden begeistert. Bei technologieintensiven Produkten (Stichwort „Ambient Assisted Living“, AAL) muss dagegen erst noch Pionierarbeit geleistet werden, ehe die Angebote auf einen breiten Markt treffen.

Der neue Leitfaden liefert Tipps, Hinweise und Praxisbeispiele zur Produktanpassung ebenso wie zur Markterschließung für neue generationenfreundliche Angebote. Marketing ist ein wichtiger Bestandteil für beides und nimmt daher in dem Heft breiten Raum ein.”

Publikation als PDF

Am Donnerstag, 9. Juni 2011, findet in Weinfelden die fünfte Ostschweizer Generationentagung zum Thema „Heimat, Quartier, vier Wände – ein Leben lang?“ statt.

Die Tagung beschäftigt sich mit dem Thema “Leben im Quartier” unter sozialen, ökonomischen,technischen und gesundheitsbezogenen Perspektiven.

So wird z.B. im Vortrag “Wie unterstützt assistive Technik Ältere und wer will sie?” der Themenbereich AAL thematisiert.

Weitere Informationen zur Tagung sind auf dem ifsablog abrufbar.

2443194039_c9ac14b7d8Das gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprogramm Ambient Assited Living (AAL) (AAL Beiträge in diesem Blog) ist eine europäische Forschungsinitiative von 23 europäischen Ländern und der Europäischen Kommission. Das Programm läuft noch bis 2013 und finanziert die länderübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen der angewandten Forschung.

Eine Kommission unter der Leitung der ehemaligen EU-Kommissarin Meglena Kuneva führt gegenwärtig eine Zwischenevaluation des AAL Programms durch. Alle Interessierten werden um ihr Feedback gebeten. Weitere Informationen sowie der Fragebogen sind auf dem Information Society Portal der EU zu finden.  Insgesamt sind sieben Fragen zu beantworten, der Fragebogen sollte bis zum 1. Juli 2010 eingeschickt werden.

Bildquelle: flickr.com/Ikhlasul Amal (CC Lizenz)

4354835921_151acb9b55Anlässlich der Eröffnung der dritten Ausschreibung im Ambient Assisted Living Joint Programme (AAL JP) findet am 8. Juni 2010 ein transnationaler Informationstag für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz statt.  Die ganztägige Veranstaltung findet im Dreiländereck in Dornbirn statt (Einladung als pdf).

Das Programm der Veranstaltung soll einen fundierten Einblick in das Ambient Assisted Living Joint Programme (AAL JP) und den neuen Ausschreibungsschwerpunkt geben. Es werden laufende AAL-Projekte vorgestellt und ihm Rahmen eines Matchmaking-Blocks können Interessierte ihre Projektideen sowie ihre Expertisen und Interessen vorstellen.

Weitere Informationen sind hier abrufbar.

Die FHS St. Gallen wird an diesem Anlass ebenfalls präsent sein.

Nachtrag 24.6.2010:

Die Präsentationen des Infodays sind hier Online abrufbar.

Bildquelle: flickr.com/ Patrick Hoesly (CC Lizenz)

AAL_LogoDie aktuelle Ausschreibung des Ambient Assisted Living (AAL) Joint Programme in Europa steht unter dem Generalthema “ICT-based Solutions for Advancement of Older Persons’ Independence and Participation in the “Self-Serve Society“.

Es sollen Projektvorschläge finanziert werden, die innovative IKT-Lösungen beinhalten, welche älteren Menschen Unabhägigkeit in allen Bereichen des täglichen Lebens ermöglichen, eine aktive Rolle in der self-serve society ermöglichen und die Fähigkeiten für diese aktive Teilnahme unterstützen.

Die Anwendungsbereiche dieses Calls umfassen die häusliche Umgebung und damit verbundenen Aktivitöten des täglichen Lebens und Transort- und Reiseaktivitäten.

Alle relevanten Informatinen zur Ausschreibung sind hier abrufbar: http://www.aal-europe.eu/calls/aal-call-3-2010. Die Frist für die Einreichung von Projektvorschlägen ist der 30. Juli 2010.

Informationen für Interessierte Organisationen aus der Schweiz sind beim BBT abrufbar.

Zur Erleichterung des Aufbaus von Konsortien wird von AAL Europe ein Matchmaking Event durchgeführt. Auf dem AAL Forum gibt es die Arbeitsgruppen “Partner Seeking for AAL Projects” und “3rd Call ideas for AAL Projects”, die ebenfalls für die Partnersuche und den Austausch von projektidden vorgesehen sind.

Die FHS St. Gallen ist sehr aktiv im Bereich Ambient Assisted Living – AAL und plant weitere Projekte. Gerne besprechen wir mit Interessenten aus der Schweiz und dem Ausland die Möglichkeiten der Zusammenarbeit (Kontakt).

Erfolg in der Finalistenauswahl – FHSG im Konsortium dabei: Sieben Fachhochschulen aus Baden-Württemberg sind im Finale des Förderprogramms zur Schaffung von “Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen” (ZAFH). Die Finalisten sind die Hochschulen Aalen, Esslingen, Furtwangen, Konstanz, Mannheim, Ravensburg-Weingarten und Stuttgart (HdM). Gefördert werden sollen zwei bis drei Fachhochschulen mit jeweils bis zu 2,5 Mio. Euro.
Bei einem der Forschungsverbünde ist das Kompetenzzentrum Generationen der FHS St. Gallen (CCG) als Kooperationspartner dabei: Es handelt sich um einen interdisziplinären Projektverbund im Bereich des Ambient Assisted Living (AAL), der neben technischen (u.a. aus Medizintechnik, Mikrosystemtechnik, Informatik) Fragestellungen auch soziologische, sozialpolitische, ethische, rechtliche und pflegerische Dimensionen berücksichtigt.

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Standort- und fächerübergreifende Kooperation: Die Fachhochschulen in Furtwangen (Projektleitung), Mannheim und Ravensburg-Weingarten fungieren als Hauptantragsteller. Der CCG-Leiter Ulrich Otto ist für die FHSG - neben der Katholischen Hochschule Freiburg/Br. – Kooperationspartner in spezifischen Fragestellungen der Pflegewissenschaft, Gerontologie und sozialer Raumbezüge. Das geplante ZAFH-AAL soll neben einem Kernthemengebiet assistiver Technologien für ein selbständiges Leben im Alter ebenso Fragen der Teilhabe, der Aneignung von technischer Assistenz, der Einbettung in soziale Vollzüge u.a.m. bearbeiten.


Der forschungspolitische Hintergrund: „Mit dem Programm unterstützen wir Initiativen von Fachhochschulen, die standortübergreifend in neuen Zentren für angewandte Forschung kooperieren wollen. Dies ermöglicht Forschung auf zukunftsträchtigen Feldern – über Institutionengrenzen hinweg mit gebündelten Kompetenzen und Ressourcen. Die Zentren tragen zur Schwerpunkt- und Profilbildung der Fachhochschulen bei“, so Prof. Dr. Frankenberg, der baden-württembergische Wissenschaftsminister. Insbesondere mittelständischen Unternehmen böten die Zentren die Möglichkeit, durch die Anwendung von Forschungsergebnissen ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern.
Das Programm wird aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Landesprogramm „Innovation und Exzellenz“ (ZO IV) finanziert.

ZAFH_AAL_EU-Logos

Für die zweite Tranche stehen rund sieben Mio. Euro zur Verfügung. Die sieben Finalisten haben sich in einem Feld von 23 Bewerbungen durchgesetzt. Sie sind dazu aufgefordert worden, Vollanträge zu stellen und ihre Forschungsvorhaben genauer darzulegen. Im Mai 2010 entscheidet ein Expertengremium mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft, welche Fachhochschulen gefördert werden.

Presseerklärung zur ZAFH-Finalistenauswahl

Was ist genauer mit Ambient Assisted Living gemeint? AAL umfasst Methoden, Konzepte, (elektronische) Systeme, Produkte sowie Dienstleistungen, welche das alltägliche Leben älterer Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen. Nach unserem Verständnis sind die verwendeten Techniken und Technologien nutzerInnenzentriert. Sie sind auf den Menschen ausgerichtet und integrieren sich in dessen direktes Lebensumfeld. Die Technik passt sich folgerichtig an die Bedürfnisse der NutzerInnen an und nicht umgekehrt. Um Kontextinformationen zu teilen, können Technologien im AAL-Umfeld sinnvollerweise modular und vernetzbar aufgebaut sein, um ein pseudointelligentes Verhalten aufzuweisen. Diese Eigenschaft ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Die Gruppe der Anwender solcher Technik ist sehr heterogen. Sie umfasst sowohl gesunde und aktive Ältere, die hauptsächlich Lifestyle-Funktionen zur Steigerung der Lebensqualität verwenden, bis hin zu multimorbiden Menschen, denen ein längeres selbstständiges Leben im häuslichen Umfeld ermöglicht werden soll. Hierbei beschränkt sich die Unterstützung nicht nur auf die direkt Betroffenen, sondern bezieht explizit Pflegepersonal, Ärzte und Familienmitglieder beispielsweise durch erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten und erleichterte soziale Interaktion mit ein.

Wer nur nach dem expliziten AAL-Label sucht, übersieht allzu leicht, an wie vielen einschlägigen Themen die FHS St. Gallen mit fundierten F+E-Beiträgen beteiligt ist. Sie nutzt dabei aktiv die Möglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit. Drei Hinweise stehen stellvertretend für eine ganze Reihe weiterer Links zwischen AAL und FHSG: Weiterlesen »

EM_coverDie internationale, wissenschaftliche Zeitschrift “Electronic Markets – The International Journal on Networked Business“, verlegt bei Springer,  ruft auf zur Einreichung von Beiträgen für das Fokusthema “Ambient Assited Living“.

Gastherausgeber für dieses Fokusthema sind  Markus Bick, ESCP Europe Campus Berlin, Jan Marco Leimeister, Universität Kassel und Douglas R. Vogel, City University of Hong Kong.

Die akzeptierten Artikel werden in der vierten Ausgabe des 20. Jahrgangs von Electronic Markets im November 2010 publiziert. Die Frist für die Einreichung läuft noch bis zum 13. März 2010.

Weitere Informationen sind auf der Website des Journals www.electronicmarkets.org abrufbar.