Am 26. Januar 2010 fand in Zürich die Tagung “Social Media in Health Care” statt. Aus der Ankündigung zur Veranstaltung:
“Social Media wie Facebook haben unsere Kommunikation nachhaltig verändert. Informationen finden uns, sind von Nutzern generiert und erscheinen glaubwürdig wenn sie von unserer Peer-Group stammen. Das Gesundheitswesen fängt erst an das Potential von Social Media zu nutzen. Aktuell geschieht dies im Zusammenhang mit H1N1 (Schweinegrippe).
Spitäler, Medikamentenhersteller, Krankenversicherer und einzelne Health Professionals werden in Zukunft diese Sozialen Medien nutzen, ganz einfach weil ein Bedürfnis danach besteht. Twitter und ähnliche Dienste ermöglichen eine schnellere und direktere Kommunikation.”
Auf dem Fachportal für Gesundheitsberufe Careum-Explorer hat Susanne Mayer, Projektverantwortliche für das Portal, eine ausführliche Zusammenfassung publiziert: “Social Media in Health Care - Online Vernetzung von Patienten, Gesundheitspersonal und Institutionen“.
Bildquelle: flickr.com/ SomosMedicina (CC Lizenz)Was ist genauer mit Ambient Assisted Living gemeint? AAL umfasst Methoden, Konzepte, (elektronische) Systeme, Produkte sowie Dienstleistungen, welche das alltägliche Leben älterer Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen. Nach unserem Verständnis sind die verwendeten Techniken und Technologien nutzerInnenzentriert. Sie sind auf den Menschen ausgerichtet und integrieren sich in dessen direktes Lebensumfeld. Die Technik passt sich folgerichtig an die Bedürfnisse der NutzerInnen an und nicht umgekehrt. Um Kontextinformationen zu teilen, können Technologien im AAL-Umfeld sinnvollerweise modular und vernetzbar aufgebaut sein, um ein pseudointelligentes Verhalten aufzuweisen. Diese Eigenschaft ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
Die Gruppe der Anwender solcher Technik ist sehr heterogen. Sie umfasst sowohl gesunde und aktive Ältere, die hauptsächlich Lifestyle-Funktionen zur Steigerung der Lebensqualität verwenden, bis hin zu multimorbiden Menschen, denen ein längeres selbstständiges Leben im häuslichen Umfeld ermöglicht werden soll. Hierbei beschränkt sich die Unterstützung nicht nur auf die direkt Betroffenen, sondern bezieht explizit Pflegepersonal, Ärzte und Familienmitglieder beispielsweise durch erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten und erleichterte soziale Interaktion mit ein.
Wer nur nach dem expliziten AAL-Label sucht, übersieht allzu leicht, an wie vielen einschlägigen Themen die FHS St. Gallen mit fundierten F+E-Beiträgen beteiligt ist. Sie nutzt dabei aktiv die Möglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit. Drei Hinweise stehen stellvertretend für eine ganze Reihe weiterer Links zwischen AAL und FHSG: Weiterlesen »
Das European Journal of ePractice hat in seiner 8. Ausgabe vom Dezember 2009 das Thema “eHealth and beyond” andressiert. Dabei beschäftigen sich die sieben Aufsätze mit aktuellen Herausforderungen im Kontext eHealth sowie mit zukünftigen Entwicklungen.Das Editorial stellt alle Beiträge vor.
So wird beispielsweise das Thema “Electronic Health Records Interoperability” untersucht. Die Autoren diskutieren Lösungen für die sechs grössten Herausforderungen in diesem Zusammenhang: “responsibility of EHR entry authors, privacy of personal data, identification of the patient, quality of content, architecture, quality of infrastructure.”
Ein weiterer Beitrag analysiert die eHealth Entwicklungen in den Zeiträumen 1989-99 (”age of Discovery”) und 1999-2009 (”stage of Acceptance”) und blickt dann in die Zukunft bis 2019 ((2009 – 2019: “stage of Deployment”).
Im Beitrag “Medical Informatics 2040: Reengineering & Transforming Healthcare in the 21st Century” wagen die Autoren einen Blick in die Zukunft und beschreiben ein Szenario für das Jahr 2040. Die Conclusions klingen allerdings wenig futuristisch: “Leading healthcare provider organizations should seriously consider collaborating with other organizations on pilot projects utilizing these innovative, cutting edge health IT solutions.”
Alle Artikel sind unter einer Creative Commons 2.5 Lizenz publiziert.
Die internationale, wissenschaftliche Zeitschrift “Electronic Markets – The International Journal on Networked Business“, verlegt bei Springer, ruft auf zur Einreichung von Beiträgen für das Fokusthema “Ambient Assited Living“.
Gastherausgeber für dieses Fokusthema sind Markus Bick, ESCP Europe Campus Berlin, Jan Marco Leimeister, Universität Kassel und Douglas R. Vogel, City University of Hong Kong.
Die akzeptierten Artikel werden in der vierten Ausgabe des 20. Jahrgangs von Electronic Markets im November 2010 publiziert. Die Frist für die Einreichung läuft noch bis zum 13. März 2010.
Weitere Informationen sind auf der Website des Journals www.electronicmarkets.org abrufbar.
Die Fachzeitschrift des Verbandes Curaviva widmet die aktuelle Nummer (Januar 2010) dem Themenschwerpunkt Soziotechnik. Reto Eugster,vom IFSA der FHS St. Gallen kommt in einem Interview zu Wort. Titel des Artikels: “Menschen im Alter können nicht mit moderner Technik umgehen? Ein Vorurteil!”
Der Artikel ist Online nicht verfügbar.
Weiterführende Informationen zum Artikel auf medienpraxis.ch im Beitrag “Aneignung von virtuellem Raum“.
Bildquelle: flickr.com/Kaptain Kobold (CC Lizenz)
Auch in diesem Jahr führt die FHS wieder die öffentliche Vortragsreihe «wOrt 2010: Wissen vor Ort» durch. Bereits im dritten Jahr sucht die Fachhochschule den direkten Kontakt zu den Menschen der Ostschweiz, mit Fragen, die sie momentan interessieren.
In zwei Veranstaltungen wird Hans-Dieter Zimmermann das Thema “Die digitale Kulturrevolution – haben Bücher und Zeitungen ausgedient?” diskutieren, und zwar am 17. Februar in Heiden (Kursaal) und am 28. Juni in Flawil.
Vortragsfolien vom 17. Feb. 2010 auf Slideshare (CC Lizenz)
Nein, es handelt sich nicht um eine neue Wettererscheinung. Das Mediengetwitter in Rorschach ist eine Form einer interaktiven Veranstaltung zu medienpädagigischen Themen, bei der nicht nur die Teilnehmer vor Ort, sondern auch die Twitterwelt aktiv eingebunden wird. Initiiert wurde das Mediengetwitter vom “Zertifikatslehrgang Medienpädagogik – Medienkompetenz im Zeitalter der Neuen Medien” der FHS St. Gallen in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen (PHSG).
Zwei Mediengetwitter haben bereits stattgefunden, der dritte (und vorläufig) letzte Event findet am Freitag, 21. Januar, in Rorschach statt. Gast ist diesmal und Stefan M.Seydel von rebell.tv. Die Teilnahme ist via Twitter mit dem Hashtag #mediengetwitter möglich und erwünscht. Bereits im Vorfeld des Termins vom Freitag wird fleissig gezwitschert.
Ergänzung 21. Jan. 2010:
Ankündigung im St. Galler Tagblatt zum 3. Mediengewitter: “Bloggen als Lebensform“
Zum 23. Mal findet vom 20. bis 23. Juni 2010 die Bled eConference in Bled, Slowenien, statt (Google Maps).
Das Generalthema der Konferenz lautet:
“eTrust:
Implications for the Individual, Enterprises and Society”
Grundsätzlich wird ein breites Spektrum e- bezogener Themen in Bled in Präsentatinen, Panels und Workshops behandelt. Eine Themenübersicht findet sich hier.
Erstmals wird die Bled eConference 2010 auch zwei sogenannte Special Interest Tracks haben, und zwar zu den Themen:
- eHealth:
Critical Issues in Delivering Cross-border Sustainable Healthcare Involving Patients and Healthcare Professionals - Regional eCollaborations – Success Factors and Impediments
Die Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 12. Februar 2010.
Weiterlesen »
Herzlich Willkommen beim Weblog des interdisziplinären Forschungsbereichs eSociety der FHS St. Gallen („Leuchtturm“). Auf diesem Blog wollen wir einerseits die aktuellen Aktivitäten im Kontext eSociety an der FHS vorstellen und bekannt machen, abererseits über interessante und aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich eSociety informieren, sie diskutieren und kommentieren. Dazu wird unser Weblog sukzessive ausgebaut und erweitert.
Feedbacks jeder Art sind jederzeit willkommen!



