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Unternehmenssoftware/ Integrierte Betriebswirtschaftliche (Standard-)Software |
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Leitung: Prof Dr. Rainer Endl
Kontakt:
Wir unterscheiden
- kommerzielle Unternehmenssoftware
- Unternehmenssoftware auf FLOSS-Basis (Open Source).
Betriebswirtschaftliche Software (Unternehmenssoftware, Geschäftsanwendung) ist in praktisch allen Unternehmen zu einem wichtigen Faktor der betrieblichen Wertschöpfung geworden. Dabei werden die klassischen ERP (Enterprise-Resource-Planning)-Funktionen der Systeme (Finanzen, Produktion, Logistik, Vertrieb, Personal) zunehmend durch zwischen- und überbetriebliche Prozesse ergänzt, indem die Kundenseite (CRM) und die Lieferantenseite (SCM) ins System eingebunden werden, das heisst Kern- uns Supportprozesse müssen durch die ERP-Software in optimaler Art und Weise unterstützt werden. Das Institut für Informations- und Prozessmanagement (IPM-FHS) des Fachbereichs Wirtschaft der FHS St.Gallen beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit konkreten Lösungsansätzen, die auch für KMU realisierbar sind und unterstützt sie auch von der Formulierung der konkreten Anforderungen bis hin zur Evaluation und zur Projektbegleitung. Noch vor wenigen Jahren war ERP - Software den mittleren und grösseren Unternehmen vorbehalten. Seitdem hat sich die Betriebswirtschaftliche Software mit grosser Geschwindigkeit verbreitet und inzwischen gehört dieser Typ von Software auch bei kleineren und grösseren KMU zur Selbstverständlichkeit. Die Schweiz ist das Land der KMU:
- 305'000 Unternehmen (99.7 %) beschäftigen bis max. 250 Mitarbeiter (insgesamt 2.14 Mio. Beschäftigte)
- 1'000 Unternehmen (0.3 %) beschäftigen mehr als 250 Mitarbeiter (insgesamt 1.06 Mio. Beschäftigte).
In der Annahme, dass jährlich nur 5 - 10 % der KMU eine Neubeschaffung von Business Software oder die Ablösung einer bestehenden Software planen, so ergibt sich ein jährlicher Bedarf von bis zu 30'000 Beschaffungsprojekten. Grund genug also, sich mit dieser Thematik intensiver auseinander zu setzen.
Das IPM-FHS unterscheidet dabei zwei unterschiedliche Modelle der Entwicklung und des Vertriebs von Betriebswirtschaftlicher Software:
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Das Modell basiert auf folgenden Eckpfeilern:
- Die Software wird meist von namhaften Unternehmen (z.B. SAP, Microsoft, ABACUS etc.) entwickelt.
- Der Quellcode der Anwendung ist für den Benutzenden nicht zugänglich.
- Für die Nutzung werden Lizenzgebühren (nach Zeit oder Anzahl User) erhoben.
- Nutzung, Veränderung, Weitergabe der Software etc. sind in der Regel stark reglementiert.
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Das Modell basiert auf folgenden Eckpfeilern:
- Der Programmcode liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor.
- Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden.
- Die Software darf verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden.
- Die dem Nutzenden einmal gegebenen Freiheiten können nicht mehr reduziert werden.
- Für die Software kann Geld genommen werden, d.h. sie muss nicht kostenfrei sein!
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